| Jennifer Evans |
| 30.01.2026 07:00 Uhr |
Für den Umgang mit Biophobie existiert laut der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bislang zwar kein einheitlicher Ansatz. Zu den Behandlungsmethoden zählen Exposition, Aufklärung und Konfliktminderung. Exposition reicht von einfacher Gewöhnung bis zu therapeutischen Verfahren. Aufklärung vermittelt Wissen über Arten, Lebensräume und Verhalten. Und die Konfliktminderung zielt darauf ab, negative Erfahrungen zu reduzieren. Dazu gilt es, reale Schäden oder Risiken zu minimieren, etwa in der Landwirtschaft. Generell könnten auch grünere Städte mehr Naturkontakte ermöglichen, heißt es in der Studie.
Die Autoren plädieren dafür, Biophobie ernst zu nehmen – zumal der Trend Studien zufolge weltweit zunimmt. Die Liebe zur Natur zu bewahren, sei entscheidend – für unsere Gesundheit sowie für stabile Ökosysteme, schreibt Jensen auf der Wissenschaftsplattform »The Conversation«.
Künftig sollten Forschungsteams stärker interdisziplinär arbeiten, kulturelle und regionale Unterschiede berücksichtigen und Veränderungen langfristig beobachten sowie Naturängste jenseits gängiger Beispiele wie Schlangen und Spinnen untersuchen.