Falsch. Ein Glühwein oder Schnaps mag kurzfristig Wärme vorgaukeln – kühlt den Körper jedoch aus. Weil Alkohol die Blutgefäße in der Haut erweitert, fließt warmes Blut an die Oberfläche: Der Konsument fühlt sich wohlig temperiert. Doch dieser Effekt täuscht nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): Die Wärme wird schneller an die Umgebung abgegeben, und als Folge sinkt die innere Körpertemperatur. Alkohol kann die natürliche Wärmeregulierung des Körpers stören. Die Empfehlung lautet daher: Alkohol in der Kälte möglichst vermeiden – und sich lieber durch Bewegung oder warme Getränke ohne Alkohol aufwärmen.
Richtig. Die Höhe des Blutdrucks ändert sich im Laufe des Tages. Nach dem Aufwachen steigt er stark an und nimmt im Verlauf des Morgens weiter zu. Verschiedene Faktoren wie Geschlecht, Alter, Lebensgewohnheiten und das Umfeld beeinflussen den Blutdruck. Dazu gehören Temperaturunterschiede: »Im Winter ist er höher als im Sommer, da sich die Blutgefäße durch die Kälte verengen und somit einen Anstieg des Blutdrucks bewirken«, heißt es bei der Stiftung Gesundheitswissen.
Anhaltend hoher Blutdruck kann über längere Zeit Gehirn, Herz und Nieren stark schädigen, heißt es beim Herzzentrum an der Charité. Von Bluthochdruck spricht man, wenn die Werte dauerhaft über 140 zu 90 liegen.