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Hauterkrankungen
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Fünf Hinweise zur atopischen Dermatitis bei Säuglingen

Mehr als jeder zehnte Säugling leidet an der chronischen Hauterkrankung, die starken Juckreiz verursacht und meist in Schüben auftritt. Was es bei der Hautpflege, der Anwendung von topischen Corticosteroiden und bei der Ernährung zu beachten gilt.
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 07.11.2022  15:30 Uhr
4. Bakterielle Sekundärinfektionen: Nicht pauschal Antibiotika einsetzen

4. Bakterielle Sekundärinfektionen: Nicht pauschal Antibiotika einsetzen

Durch die gestörte Hautbarriere können Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen. Bakterielle Sekundärinfektionen, etwa mit Staphylococcus aureus, können die Folge sein. Topische oder orale Antibiotika-Präparate sollten jedoch erst angewendet werden, sobald es Anzeichen einer systemischen Infektion gibt, beispielsweise Fieber.

5. Potenziell allergene Nahrungsmittel nicht vermeiden

Potentiell allergene Nahrungsmittel zu meiden, schadet eher, als dass es nützt: Es verbessert die atopische Dermatitis nicht und erhöht zudem das Risiko, Nahrungsmittelallergien zu entwickeln. Die Kanadische Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt, allergene Nahrungsmittel im Alter von etwa sechs Monaten einzuführen und nach Möglichkeit bis zu zwei Jahren das Stillen fortzusetzen.

 

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