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IFH-Umfrage
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Fachkräftemangel in fast allen Apotheken 

Eine Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln zeigt, dass fast alle Apotheken mit einem erheblichen Fachkräftemangel zu kämpfen haben. Gerade der Wettbewerb mit anderen Gesundheitsberufen erschwert den Offizinen die Personalrekrutierung. 
AutorKontaktPZ
Datum 30.04.2024  11:30 Uhr

Rekrutierung auf persönliche Empfehlungen

Um im Nachwuchskräfte-Wettbewerb bestehen zu können, locken viele Apotheken Bewerber mit flexiblen Arbeitszeitmodellen (78 Prozent), betrieblicher Altersvorsorge (75 Prozent) und weiteren Corporate-Benefits wie Weiterbildungsangeboten (60 Prozent), überdurchschnittlichen Gehältern (57 Prozent) und mobilitätsbezogenen Vergünstigungen, beispielsweise Job-Tickets oder -Rädern (50 Prozent).

Bei der Bewerbung offener Stellen setzen 71 Prozent der Apotheken auf persönliche Weiterempfehlungen durch das Apothekenteam, 69 Prozent auf klassische Stellenanzeigen in Zeitschriften und Online-Jobportalen, 52 Prozent auf Aushänge in ihren Apotheken und in Bildungseinrichtungen. Social Media nutzen 41 Prozent, zuvorderst Facebook und Instagram.

Leichter Aufwärtstrend bei Konjunkturindizes 

Auf die aktuelle und kommende Geschäftsentwicklung blicken die befragten Apothekeninhaber etwas optimistischer als noch zu Jahresbeginn. So steigt der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im April um 8,7 auf 67,9 Punkte (+ 17,9 Punkte im Vergleich zum Januar).

Der Index für die Geschäftserwartungen in den kommenden 12 Monaten klettert im April um 7,3 auf 48,1 Punkte (+ 9,7 Punkte im Vergleich zum Januar). Ein Erreichen der 100-Punkte-Marke, bei der sich positive und negative Bewertungen die Waage halten, bleibt jedoch auch weiterhin für beide Indizes in weiter Ferne. Die wirtschaftliche Lage bleibt also sehr angespannt.

 

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