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Schamreaktionen
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Erröten kontrollieren lernen

Manche Menschen werden schnell rot oder verhaspeln sich beim Sprechen, wenn sie aufgeregt sind. Das Problem ist die Angst vor den sichtbaren Stressreaktionen des Körpers. Mit ein paar Tricks lässt sich ihr entgegenwirken.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 22.12.2025  10:30 Uhr

Die Angst davor, in aufregenden Situationen zu erröten oder gar ins Stammeln zu geraten, kann man lernen zu bewältigen. Denn sie ist der zentrale Punkt: nicht das Befürchtete selbst, sondern die Angst davor, ist das Problem. Wer also etwa dazu neigt, dass ihm so etwas passiert, sollte sich bewusst machen, dass es an sich nichts Außergewöhnliches ist und einfach zu einem gehört.

Mit verschiedenen Methoden lässt sich die Angst in den Griff bekommen, etwa mit Meditation. »Es gibt auch Atemtechniken, mit denen man sich beruhigen kann«, erklärt Ilja Grzeskowitz, Coach aus Berlin. Bekannt ist etwa die Technik, die Hand auf den Bauch zu legen und tief einzuatmen. Und zwar in den Bauch hinein, sodass die Hand sich hebt. Anschließend wieder tief ausatmen, sodass Bauchdecke und Hand sich senken – das mehrmals wiederholen.

»Zudem kann man sich mental auf entsprechende Situationen vorbereiten und sich so Schritt für Schritt trainieren«, so Grzeskowitz. Wichtig sei es, »Wenn-Dann-Gedanken« zu vermeiden, wie beispielsweise: ›Wenn das passiert, dann werde ich immer rot‹. Denn so wird das Unterbewusstsein weiter auf diese Reaktion trainiert.

Wer merkt, dass er errötet oder anfängt, sich ständig zu versprechen, kann auch die Flucht nach vorn antreten und den Zustand benennen, wie Coach Monika Scheddin aus München rät. So könne man sagen: »Seht ihr, dass ich gerade rot werde? Das passiert mir nur, wenn mir etwas wichtig ist.«

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