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ABDA-Hauptgeschäftsführerin im Video
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Erdles Versprechen an die Apothekerschaft

Die Apothekenreform im Sinne der Apothekerschaft nachzubessern, ist erstes Anliegen der neuen ABDA-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle. In einem kurzen Video skizziert Erdle ihre priorisierten Projekte und unterstreicht die Bedeutung von Solidarität im Berufsstand. 
AutorKontaktPZ
Datum 08.01.2026  09:12 Uhr

»Juristin, politische Netzwerkerin, Kommunikatorin und, ich würde sagen, eine erfahrene Verbandsmanagerin« – die neue Hauptgeschäftsführerin der ABDA, Franziska Erdle, hat sich in einem kurzen Video vorgestellt und ihre Agenda skizziert. An die Apotheken schickt sie die Botschaft: »Ihre Herausforderungen sind jetzt auch meine. Ich weiß, wie viel gerade für den Berufsstand auf dem Spiel steht. Es ist Crunch-Time.«

Honorarflaute, Lieferengpässe, Personalmangel, überbordende Bürokratie – dies sei »ein Zustand, der so nicht bleiben kann und nicht bleiben darf«, so die Hauptgeschäftsführerin, die ihr Amt zum 1. Januar antrat. »Mein Versprechen an Sie: Wir werden als ABDA alles tun, um die Apotheken und ihre Teams zu schützen und zu stärken.«

Im Blick habe sie zuvorderst die geplante Apothekenreform. Der Kabinettsbeschuss habe die Erwartungen der Apothekerinnen und Apotheker »deutlich unterboten«. Nun gelte es, im laufenden parlamentarischen Verfahren noch Änderungen zu erreichen. Mehr Kompetenzen der Apotheken in der Primärversorgung – dieser politische Vorstoß sei richtig, so Erdle. Starke Apotheken gebe es allerdings nicht »zum Nulltarif«. Erdle erinnerte an das Honorarversprechen im schwarz-roten Koalitionsvertrag – dieses dürfe im Gesetzesverfahren nicht außen vor bleiben.

»State of the art, Benchmark für andere«

In puncto ABDA-Struktur will Erdle »planvoll, proaktiv und professionell« vorgehen, »mit klaren Strukturen und effizienten Prozessen«. KI werde bei diesem Vorhaben »kein Fremdwort« sein, sondern »gelebte Praxis«, versprach Erdle. Ihr Ziel sei, die ABDA zu einem »zukunftsgerichteten, leistungsstarken und wirksamen« Berufsverband zu machen, »State of the art, Benchmark für andere«.

Erdle appellierte an einen geschlossenen Berufsstand. »Ohne Sie ist das alles nichts«, betonte sie. Solidarität sei »die wichtigste Zutat, um unsere guten und berechtigten Forderungen in Richtung Politik zu tragen«. Sie freue sich darauf, gemeinsam mit den Apotheken und den Expertenteams im Apothekerhaus »die ABDA zu gestalten und in die Zukunft zu bringen – packen wir’s an«.

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