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Neue ABDA-Hauptgeschäftsführerin
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Erdle sieht in Reformplänen Bedrohung für Apotheken

Mit einer klaren Forderung hat Franziska Erdle ihr Amt als ABDA-Hauptgeschäftsführerin angetreten. »Das vorliegende Apothekenreformgesetz muss zu einem echten Apothekenstärkungsgesetz werden«, so die Juristin. Mit ihrem Amtsantritt wird auch die interne Struktur der ABDA neu organisiert.
AutorKontaktPZ
Datum 05.01.2026  11:00 Uhr

Die aktuellen Reformpläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bedrohten die Apotheken vor Ort, warnte Erdle in einer Mitteilung der ABDA. In den kommenden Monaten werde sie aktiv den Dialog mit Bundestagsabgeordneten suchen. Sie werde »alles dafür tun, unsere berechtigten Forderungen zur Stabilisierung der Apotheken durchzusetzen« so Erdle. »Ich übernehme das Ruder in stürmischen Zeiten.«

Erdle folgt auf Sebastian Schmitz, der zum Jahresende 2025 in den Ruhestand gegangen ist. Die neue Hauptgeschäftsführerin berichtet an den Vorstand der ABDA. Als Chefin des Apothekerhauses will Erdle weitere Akzente setzen: Sie wolle die Optimierung der internen Kommunikation vorantreiben und setze auf die Potenziale der Künstlichen Intelligenz, um die Organisation zukunftsfähig aufzustellen, heißt es in der Mitteilung. Unterstützt wird Erdle von Claudia Korf, die seit Januar Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der ABDA ist.

Mit Erdles Amtsantritt wird auch die interne Struktur der ABDA-Geschäftsstelle neu organisiert. Künftig gibt es demnach innerhalb der ABDA-Geschäftsstelle insgesamt 14 Bereiche, anstelle der bisherigen Geschäftsbereiche mit Abteilungen und den Stabsstellen der Hauptgeschäftsführung. Erdle: »Durch die neue, flachere Struktur heben wir Synergien und werden noch schlagkräftiger als bisher.« Zur Jahresmitte 2026 wird die Umstrukturierung der ABDA-Geschäftsstelle abgeschlossen sein.

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