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Brakmann
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»EPA muss so selbstverständlich wie ein Onlinebanking-Account sein!«

Seit gestern steht die elektronische Patientenakte (EPA) allen Versicherten und Leistungserbringern in Deutschland zur Verfügung. Pharma Deutschland begrüßt den bundesweiten Start und weist auf die Notwendigkeit steigender Nutzerzahlen.
AutorKontaktPZ
Datum 30.04.2025  13:00 Uhr

Mit dem bundesweiten Roll-out der elektronischen Patientenakte sei eine wichtige Hürde der Digitalisierung des Gesundheitssystems genommen, teilt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. »Eine EPA zu haben und sie bei Arztbesuchen zu nutzten, muss so selbstverständlich werden wie ein Onlinebanking-Account«, so Brakmann.

»Vertrauen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens«

Versicherte bräuchten darüber hinaus auch Gewissheit, dass keine Sicherheitslücken bezüglich ihrer Gesundheitsdaten bestehen und die EPA fehlerfrei funktioniert.

»Ohne Vertrauen in die Sicherheit und Funktionalität neuer digitaler Gesundheitsanwendungen wie der EPA werden die Nutzerzahlen auf Versichertenseite nicht steigen. Diese Steigerung ist allerdings eine Voraussetzung dafür, dass ihr großes Potential für Gesundheitsforschung und beispielsweise die Entwicklung neuer Behandlungen und Arzneimittel in Deutschland langfristig voll ausgeschöpft werden kann«, so Brakmann weiter.

Die Nutzung der EPA bleibt für Versicherte freiwillig, für Leistungsbringer ist sie ab Oktober 2025 verpflichtend. 



 

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