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Rückkehr der Masern
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Eliminationsstatus der USA in Gefahr

Die Vereinigten Staaten erleben seit 2025 die schwerste Masern-Rückkehr seit Erklärung der Elimination im Jahr 2000. Aktuell läuft das Land Gefahr, den formalen Masern-Eliminationsstatus zu verlieren.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 27.01.2026  17:30 Uhr
Deutschland noch vor der Masern-Elimination

Deutschland noch vor der Masern-Elimination

Die Masern- und Rötelnelimination ist auch in Deutschland seit vielen Jahren erklärtes Ziel des Bundes und der Länder. Erreicht wurde die Masernelimination bisher offiziell noch nicht.

Bereits im Juni 1998 hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) zu einem verstärkten Engagement aufgerufen, die Masernerkrankungen in Deutschland entscheidend zu reduzieren. Eine Immunität von mehr als 95 Prozent in der Bevölkerung gilt als Voraussetzung für eine schnelle Unterbrechung von Infektionsketten. Dazu gehört ein hoher Anteil an zeitgerecht geimpften Kindern.

Während die zuständige WHO-Kommission im Jahr 2020 zu dem Schluss kam, dass es in Deutschland gelungen war, die endemische Transmission der Röteln für die vergangenen drei Jahre rechtzeitig zu unterbrechen und daraufhin Deutschland im Dezember 2020 den Status der Elimination der Röteln aussprach, wurde dies für die Masern bisher noch nicht erreicht.

Allerdings konnte aus Sicht der Regionalen Verifizierungskommission erfolgreich dargelegt werden, dass in Deutschland in den Jahren 2022 und 2023 jeweils eine endemische Transmission über zwölf Monate nicht mehr statt­gefunden hatte. Sollte dies auch für 2024 bestätigt werden, wäre die Voraussetzung gegeben, Deutschland auch den Status der Elimination der Masern zuzuerkennen. Dies scheint möglich zu sein, wie der aktuelle Bericht der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln (NAVKO) ausweist.

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