Eisentherapie neu denken |
Untersuchungen zum Eisenstoffwechsel zeigen, dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Dosierung der Eisensupplementierung entscheidend sind. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Hormon Hepcidin. Steigt die orale Eisenzufuhr stark an, erhöht sich die Hepcidin-Ausschüttung dosisabhängig. In der Folge wird der Eisentransport aus den Darmzellen gehemmt. Niedrige therapeutische Dosierungen hingegen gehen mit einer geringeren Hepcidin-Antwort einher und ermöglichen eine effizientere Nutzung des zugeführten Eisens. Die Verträglichkeit ist ein weiterer entscheidender Aspekt für die Therapieentscheidung. Nicht resorbiertes Eisen verbleibt im Darm und kann dort oxidative Prozesse fördern sowie das Darmmikrobiom beeinflussen. Klinisch äußert sich dies häufig in gastrointestinalen Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Obstipation oder Diarrhö. Niedrig dosierte Eisengaben bieten hier einen klaren Vorteil. Hierfür kommen gut verträgliche Arzneimittel infrage. Flüssige Darreichungsformen wie Floradix mit Eisen mit einer Tagesdosis von 36,8 mg verwertbarem Eisen(II) können hier eine Option darstellen. /
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