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Weltmädchentag
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Einfluss im Netz – Mädchen sind Verlierer

TikTok-Trends, Instagram-Filter und Influencer setzen Mädchen weltweit unter Druck. Zugleich geben soziale Medien ihnen eine Stimme. Wie steht es aber um die Gleichberechtigung, wenn Belastungen aus dem Netz sie verstummen lassen? Unter anderem diese Frage stellte sich anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 10.10.2025  07:00 Uhr

Suche nach Orientierung und Vorbildern

Laut Plan International beeinflussen soziale Medien alle Geschlechter. Der Leistungs- und Optimierungsdruck sei real. Dies geschehe vor allem durch die ständige Wiederholung und Sichtbarkeit bestimmter Bilder und Normen. Junge Nutzer vergleichen sich mit Influencern, Freunden und den in sozialen Medien inszenierten Idealen. »Gerade im Jugendalter, in dem viele auf der Suche nach Vorbildern, Orientierung und einem Gefühl für die eigene Identität sind, können solche Inhalte besonders wirkungsvoll und leider auch problematisch sein«, so Arndt.

Männer vergleichen sich laut Maas jedoch nicht mit Models in der Art, wie dies bei Frauen der Fall sei. Sie seien zudem oft weniger verletzlich.

Was ist der Welt-Mädchentag?

Auf Initiative von Plan International haben die Vereinten Nationen den 11. Oktober 2012 erstmals als Weltmädchentag ausgerufen. Seitdem nimmt die Organisation diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, um auf die Situation von Mädchen weltweit aufmerksam zu machen. Ein besonderer Fokus liegt 2025 auf dem Schutz von Mädchen vor Früh- und Zwangsverheiratung.

Am Abend des 11. Oktober macht Plan International in ganz Deutschland mit der Illuminierung bekannter Wahrzeichen und Gebäude auf die Rechte von Mädchen aufmerksam.

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