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Schwangerschaftsdiabetes
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Ein Fall für zwei

Ein Gestationsdiabetes ist mit erhöhter feto-maternaler Morbidität sowie Langzeitkomplikationen bei Mutter und Kind assoziiert. Wenn er diagnostiziert wird, gilt es schnell zu handeln. Davon profitieren Mutter und Kind.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 30.05.2025  18:00 Uhr
Stillen ist eine Win-win-Situation

Stillen ist eine Win-win-Situation

Nach der Geburt ist der Blutzuckerspiegel des Kindes engmaschig zu kontrollieren. Denn ab der 14. Schwangerschaftswoche produziert das Kind sein eigenes Insulin. Erhöhte Glucosewerte in der Schwangerschaft kurbeln die Produktion an. Das kann dazu führen, dass der Insulinspiegel bei Geburt so hoch ist, dass die Neugeborenen post partum in eine Unterzuckerung abrutschen und deshalb zum Beispiel intravenös Glucose benötigen.

Mutter und Kind profitieren übrigens vom Stillen. »Die Kinder sollen mindestens vier bis sechs Monate gestillt werden. Das reduziert das Risiko der Mutter, Diabetes Typ 2 oder ein metabolisches Syndrom zu entwickeln«, so Auer-Kletzmayr. Kein oder kürzeres Stillen sei zudem mit späterem Übergewicht des Kindes assoziiert, insbesondere bei Kindern adipöser Frauen mit Gestationsdiabetes.

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