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Erneute E-Rezept-Störung
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EGK-Probleme für AOK- und Barmer-Versicherte

Schon wieder Probleme beim E-Rezept. Diesmal war das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) betroffen. AOK- sowie Barmer-Versicherte hatten Schwierigkeiten, E-Rezepte per EGK einzulösen. Inzwischen ist die Störung behoben.
AutorKontaktPZ
Datum 05.03.2024  13:18 Uhr

E-Rezept-Störung die Nächste: Laut Gematik kam es gestern erneut zu Problemen beim Einlösen von E-Rezepten. Laut Statusmeldung der Telematikinfrastruktur (TI) konnte es zu Einschränkungen bei der Nutzung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) kommen. Dadurch war demnach auch das Einlesen von Elektronischen Gesundheitskarten (EGK) beeinträchtigt. Störungen beim Einlösen von E-Rezepten mittels EGK waren möglich.

Die Probleme traten in der Regel für wenige Minuten zur vollen Stunde auf. Ein mehrfaches Stecken der Versichertenkarte oder ein erneuter Versuch nach wenigen Minuten sollten das Problem zwischenzeitlich lösen.

Die Störung betraf Gematik den Betreiber GKV informatik. Betroffen waren demnach Versicherte von AOK NordWest, AOK NordOst, AOK Rheinland/Hamburg, HEK und BARMER. Die GKVI sei bereits in der Analyse, um die Ursache schnellstmöglich zu beheben. Inzwischen sei die Störung behoben, wie die Gematik mitteilte. 

Mit der jüngsten Panne hatte sich die Reihe der technischen Störungen bei der E-Rezept-Einlösung fortgesetzt. Erst gestern hatte die Gematik eine Beeinträchtigung des OCSP-Responders des Trust Service Providers medisign bei der SMC-B/HBA gemeldet.

Auch vor gut einer Woche war es zu Ausfällen beim Einlösen von E-Rezepten gekommen. Laut Gematik war die Nutzung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) eingeschränkt, was zwischenzeitlich zu Problemen beim Einlesen von elektronischen Gesundheitskarten führte.

Einen massiven TI-Ausfall hatte es Mitte Februar gegeben. Eine zentrale TI-Störung hatte deutschlandweit für Ausfälle beim E-Rezept gesorgt. Ursache war offenbar eine Fehlfunktion bei der Überprüfung der Gerätezertifikate. Mehrere hunderttausend E-Rezepte waren betroffen. 

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