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E-Patientenakte
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Drei Viertel der Deutschen wollen EPA nutzen

Künftig soll jeder Bundesbürger automatisch eine elektronische Patientenakte (EPA) bekommen. Wer etwas dagegen hat, muss aktiv widersprechen. Die Patienten haben kein Problem damit, wie eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt. Und Hilfe von den Apotheken bei der EPA-Nutzung erwarten die Deutschen eher nicht.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 09.02.2023  12:30 Uhr

Ärzte müssen von EPA überzeugt sein

Vorbehalte existieren bei knapp der Hälfte der Umfrageteilnehmer in puncto Datenschutz und Datensicherheit. Insgesamt seien die Angst vor Datenmissbrauch sowie der Wunsch nach umfassender Kontrolle über die eigenen Daten im Osten ausgeprägter als im Westen der Bundesrepublik, heißt es.

Klar ist, dass die Regelungen rund um das Opt-out-Verfahren entsprechend kommuniziert werden müssen. Beschäftigte im Gesundheitswesen müssten von den Vorzügen der EPA überzeugt sein, um die Versicherten glaubwürdig überzeugen zu können, heißt es. »Die EPA ist ein zentraler Baustein für die patientenzentrierte Digitalisierung des Gesundheitswesens und ihr Mehrwert entsteht durch möglichst breite Nutzung. Daher ist die Akzeptanz bei Versicherten und der Ärzteschaft so entscheidend«, betonte Etgeton.

Beim Vertrauen beim Umgang mit den Daten landen die Apotheken nach Ärzten, Kassen und Kliniken nur auf Platz vier. Und lediglich 15 Prozent der Befragten erwarten Unterstützung bei der EPA-Nutzung von den Offizinen.

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