| Laura Rudolph |
| 14.07.2025 10:30 Uhr |
»Angesichts der Tatsache, dass eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2 bis 5 mmHg mit einer Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse um 7 bis 10 Prozent einhergeht, gehen wir davon aus, dass der zwischen den Gruppen beobachtete Unterschied von 3 mmHg beim nächtlichen systolischen Blutdruck möglicherweise das langfristige kardiovaskuläre Risiko senken könnte«, schreiben die Autoren in ihrer Publikation. Es seien jedoch weitere, größere Studien nötig, um die Auswirkungen auf das Auftreten von Herz-Kreislauf-Ereignissen zu überprüfen.
Die Autoren räumen außerdem einige Schwächen der Studie ein. So wurden beispielsweise nur Bluthochdruckpatienten ohne weitere kardiovaskuläre Erkrankungen eingeschlossen, wodurch die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf andere Patientengruppen übertragbar sind. Auch ist unklar, ob die Effekte bei anderen Wirkstoffen auftreten.