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Lebende Krebstherapeutika
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Die Tricks der Tumorzellen gegen sie selbst benutzen

Manipulierte T-Zellen, beispielsweise in Form der CAR-T-Zellen, werden heute erfolgreich eingesetzt, um in erster Linie B-Zell-Tumore zu therapieren. Bei soliden Tumoren versagen derartige Strategien noch. Das könnte sich ändern, wie eine aktuelle Studie andeutet.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 12.02.2024  12:20 Uhr
Fragen nach der Sicherheit müssen noch beantwortet werden

Fragen nach der Sicherheit müssen noch beantwortet werden

Zelltherapien sind lebende Medikamente, denn sie persistieren im Inneren des Patienten und können eine langfristige Immunität gegen Krebs bieten. Allerdings liegen hier auch besondere Gefahren, deren Relevanz noch erforscht werden muss. Denn es sollte ausgeschlossen sein, dass sie diese Zelltherapeutika im Laufe der Zeit selbst in Tumorzellen umwandeln.

Bisher verliefen alle Sicherheitstests, die die Forschenden durchführten, unauffällig. Allerdings denkt das Team auch darüber nach, einen Schalter in die Zellen zu integrieren, um die Zellen gezielt in die Apoptose zu treiben, falls doch unerwartete Reaktionen beobachtet werden, erklärt Choi in einen »Nature Podcast« in dem er zu den Ergebnissen seines Teams befragt wurde.

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Krebs

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