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FIP-Kongress
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Die globale Dimension der Antibiotikaresistenzen

Beim 83. Jahreskongress des Weltapothekerverbands FIP, der vom 31. August bis zum 3. September in Kopenhagen stattfand, standen unter anderem Resistenzen und die Forschung zu Antibiotika im Fokus.
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 04.09.2025  15:00 Uhr
Kollaborationen zwischen Universitäten und Unternehmen gefordert

Kollaborationen zwischen Universitäten und Unternehmen gefordert

Die Entwicklung neuer Antibiotika sei für Pharmaunternehmen aus mehreren ökonomischen Gründen oft nicht rentabel: Forschung und Entwicklung sind teuer und viele Kandidaten schaffen es nie bis zur Marktzulassung. Wenn sie es doch schaffen, sollen sie möglichst selten eingesetzt werden, um die Entstehung von Resistenzen zu vermeiden – die Rendite ist entsprechend gering.

Daher sei es wenig verwunderlich, dass die akademische Forschung einen Großteil zur Entwicklung beitrage. »Wir können uns aber nicht ausschließlich auf die akademische Forschung verlassen«, machte der Apotheker klar. Er plädierte für Kollaborationen zwischen akademischen Einrichtungen und Unternehmen. Als Beispiel nannte er die schwedische Plattform ENABLE-2 der Uppsala Universität, die die frühe Phase der Entwicklung von neuen antibakteriellen Wirkstoffkandidaten unterstützt.

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