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E-Patientenakte
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DAV fordert Nachbesserungen bei der EPA

Die technischen Spezifikationen für die elektronische Patientenakte (EPA) stehen. Die Gesellschafter der Gematik, darunter auch der Deutsche Apothekerverband (DAV), sind aber nicht zufrieden und erwarten Verbesserungen.
AutorKontaktPZ
Datum 13.02.2024  17:10 Uhr

Eine »sinnvolle EPA« soll einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten leisten. Darin sind sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) sowie die Vertreterinnen und Vertreter der ärztlichen und zahnärztlichen Organisationen (BÄK, KBV, KZBV, BZÄK und DKG) einig.

Doch die Organisationen bemängeln, dass die EPA derzeit keinen Mehrwert im Vergleich zu den E-Akten der Kassen biete. »Es fehlen nach wie vor elementare Bestandteile, die für eine nutzenstiftende Verwendung im Versorgungsalltag benötigt werden«, kritisieren sie.

Unter anderem vermissen sie eine Volltextsuche für die Inhalte der E-Akte sowie einen zentralen Virenscanner. Der digitale Medikationsprozess solle bis zum Start der EPA zwar noch nachspezifiziert werden, aber alle anderen Kritikpunkte würden demnach entweder gar nicht oder erst in Nachfolgeversionen berücksichtigt, betonten sie in einer gemeinsamen Mitteilung. Letztlich hätten diese offenen Punkte dazu geführt, dass keine Leistungserbringerorganisationen der Freigabe des Dokumentenpakets zugestimmt hatte.

Dabei ist es in den Augen der Verbände zentral, dass die »EPA für alle« von Anfang an auf Akzeptanz stößt – sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch bei den Ärztinnen und Ärzten.

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