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Wenn Erinnerungen krank machen
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Das hilft bei PTBS

Plötzliche Panik, ständige Anspannung, sozialer Rückzug – manchmal stecken unverarbeitete Traumata hinter solchen Symptomen. Mit der richtigen Hilfe ist Besserung möglich, erklärt eine Expertin.
Autordpa
Datum 29.04.2025  09:00 Uhr
Wie kann man Betroffene unterstützen?

Wie kann man Betroffene unterstützen?

Unterstützung ist ein wichtiger Baustein der Heilung. »Es hilft, nicht zu drängen, sondern einfach da zu sein, Sicherheit zu geben und geduldig zu bleiben«, rät Beschoner. Auch sanfte Ermutigung zur Therapie und Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Hilfsangeboten könne man anbieten. Wichtig: Reizüberflutung sollte vermieden werden, da sie Symptome verschärfen kann.

Hintergrund: Ob es nach belastenden Ereignissen zu einer PTBS kommt, hängt laut gesundheitsinformation.de sehr von den Lebensumständen und vom Auslöser ab und sei »nicht die Regel«. Zwar seien viele Menschen nach einem Trauma vielleicht immer wieder sehr traurig oder niedergeschlagen, wenn sie an das Erlebnis denken. Ihr Alltagsleben und Empfinden ist aber nicht nachhaltig beeinträchtigt. Zudem verblassen diese Gefühle oft mit der Zeit.

Eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln ungefähr 50 Prozent der Kriegs-, Vergewaltigungs- und Folteropfer, 25 Prozent der Opfer von Gewaltverbrechen, 20 Prozent der Soldatinnen und Soldaten nach Kampfeinsätzen und 10 Prozent der Menschen, die einen schweren Verkehrsunfall oder eine lebensbedrohliche Erkrankung hinter sich haben.

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