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Schaden noch unklar
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Cyber-Angriff auf Hessischen Apothekerverband 

Der Hessische Apothekerverband (HAV) wurde offenbar Opfer eines großen Cyberangriffs. Dabei wurden Teile der IT-Systeme verschlüsselt. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unklar. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 09.05.2025  13:30 Uhr

Der Hessische Apothekerverband wurde am 27. April Opfer eines großen Cyberangriffs. Das teilte der HAV am 8. Mai in einem Rundschreiben mit. Von dem Angriff sind demnach auch die »Gesellschaft für

Verkaufsförderung in Apotheken und Vermögensverwaltung« (GVA) und die »Wirtschaftsakademie Deutscher Apotheker« (WDA) betroffen. 

HAV: Keine sensiblen Daten vom Hackerangriff betroffen

Die Angreifer haben nach Aussage des HAV »sicherheitsrelevante Teile« der IT-Systeme kompromittiert und

verschlüsselt. Man habe ein IT-Forensik-Team damit beauftragt, den Angriff detailliert zu untersuchen und eine Schadensanalyse vorzunehmen.  Bisher hat der HAV keine Hinweise, dass sensible Daten der Verbandsmitglieder, Seminar- und Studienteilnehmenden betroffen sind. 

Der genaue Umfang des von den Hackern angerichteten Schadens wird noch untersucht. Der HAV erklärt weiterhin, dass ein zusätzliches IT-Expertenteam seit Tagen mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Systeme arbeite. »Dank konsequenter Einhaltung der Datensicherungskonzepte und vorhandener Backups kommen wir hier erfreulich gut voran«, heißt es in dem Schreiben. 

Der HAV hat den Vorfall bei der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet und Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Der Verband wird vom hessischen Landeskriminalamt beraten und unterstützt. 

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