| Laura Rudolph |
| 08.03.2024 16:30 Uhr |
Im Gegensatz zu SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-RA reduzierten Gliptine das Risiko für mikro- und makrovaskuläre Ereignisse nicht signifikant. Hinsichtlich Herzinfarkt, Schlaganfall, kardiovaskulär bedingtem Tod und Gesamtmortalität zeigten sie keine positiven Effekte. Selbiges gilt für mikrovaskuläre Ereignisse, wobei eine Studie andeutete, dass DPP-4-Hemmer möglicherweise das Risiko für Komplikationen der Nieren- und Augengefäße reduzieren könnten. Um dies festzustellen, sind jedoch weitere Studien notwendig.
Zusammengefasst legt die Metaanalyse nahe, dass SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-RA nicht nur den Blutzuckerspiegel regulieren, sondern sich auch unabhängig davon positiv auf die Gefäßgesundheit auswirken. Sie könnten das Risiko für mikro- und makrovaskuläre Ereignisse deutlich verringern. Die zugrunde liegenden Mechanismen müssen allerdings noch weiter erforscht werden.