Die DGE rät, ärztlichen Rat einzuholen, wenn die Periode länger als drei Monate ausbleibt. Noch früher sollte man handeln, wenn zusätzliche Beschwerden auftreten wie schnelle Verletzungen, Knochenbrüche oder Erschöpfung. Meist bekommen Betroffene eine Hormontherapie.
In erster Linie sollte man aber die Ursachen der sportassoziierten Amenorrhoe beseitigen, also das Energiedefizit. Wer viel Sport treibt, muss dem Körper genug Kalorien zuführen - das Ausbleiben der Periode ist ein Hinweis darauf, dass die aktuelle Energiezufuhr nicht reicht.
Auf der anderen Seite ist es ratsam, den Trainingsumfang zu reduzieren. Indem man etwa seltener oder weniger intensiv trainiert und häufiger Regenerationstage einbaut.