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Krebsimmuntherapie
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Bispezifische Antikörper von der Stange?

Bispezifische Antikörper haben durch die Einbindung des Immunsystems in der Krebstherapie große Fortschritte erzielt. Ein neuer Ansatz zielt auf die Aktivierung des Immunsystems auf den Bereich rund um den Tumor ab. Sein Vorteil: Derartige bispezifische Antikörper haben zunächst noch keine eigene Tumorspezifität und könnten vorrätig gehalten werden.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 13.11.2024  14:00 Uhr

Im Mausmodell erfolgreich

Der Vorteil dieses Konzepts besteht darin, dass der Antikörper selbst zunächst keine eigene Tumorspezifität aufweist und vorrätig gehalten werden kann. Die Spezifität für einen bestimmten Tumor wird durch die Peptide vermittelt, die sich von Neoantigenen ableitet. Diese lassen sich sehr leicht mit dem pTag-Fragment fusionieren und können auf diese Weise über die Bindungsspezifität des pTag-Fragments an die scFv-Fragmente des Prototypantikörpers gebunden werden.

Die Validierung des Proof-of-Concept ihres Antikörperprototyps testeten die Forschenden in präklinischen Mausmodellen. Dort führte die Verwendung des bispezifischen Konstrukts zu einer signifikanten Verbesserung der T-Zell-Proliferation und -Aktivierung im Tumormilieu.

Diese Immunaktivierung korrelierte mit einer verstärkten Antitumorreaktion, was sich in einem verringerten Tumorwachstum und verbesserten Überlebensraten bei behandelten Mäusen zeigte. In der Studie wurde auch das Potenzial dieses Ansatzes zur Kombination mit anderen Immuntherapien überprüft und bestätigt.

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