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Ungewollt schwanger
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Betroffene fühlen sich stigmatisiert

Eine neue Studie zu Schwangerschaftsabbrüchen zeigt: Der Eingriff ist in Deutschland zum Teil mit hohen Hürden verbunden. Auch die medizinische Versorgung für Betroffene ist in einigen Regionen lückenhaft. Die Autoren wünschen sich eine Liberalisierung der Gesetze. 
AutorKontaktdpa
Datum 14.08.2025  12:12 Uhr
Abschaffung von Paragraf 218 bisher politisch nicht umsetzbar

Abschaffung von Paragraf 218 bisher politisch nicht umsetzbar

Die Regelungen des entsprechenden Paragrafen 218 im Strafgesetzbuch brächten Ärztinnen und Ärzte »in eine unsichere Lage«. Eine Reform oder Abschaffung des Paragrafen könne »das Arbeitsumfeld für Medizinerinnen und Mediziner entscheidend verbessern und den Zugang für Frauen erleichtern«, schreiben die Autoren.

In der vergangenen Legislaturperiode hatte es unter der Bundesregierung von Grünen, FDP und SPD eine Abgeordneteninitiative zur Abschaffung des Paragrafen gegeben. Allerdings hat es der entsprechende Gesetzentwurf nicht mehr durchs Parlament geschafft. Die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung plant keine Liberalisierung des Abtreibungsrechts, strebt aber laut Koalitionsvertrag eine Verbesserung der Versorgungslage für betroffene Frauen an.

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