| Cornelia Dölger |
| 02.02.2026 15:00 Uhr |
Dass sich die Ministerin dem Dialog mit der Branche stellt, rechnet Leiter ihr hoch an. Dies wäre mit Warkens Amtsvorgänger Karl Lauterbach (SPD) nicht möglich gewesen, so Leiter. Wie drängend die Honorarfrage für die Apotheken ist, machte der Inhaber an der Bezahlung von PTA fest. »Die tariflichen Einstiegsgehälter für unsere pharmazeutisch-technischen Angestellten liegen mittlerweile bis zu 1000 Euro brutto monatlich unter den Einkommen der Pflegeberufe oder Erzieherinnen«, erklärte er. Es werde immer schwieriger, gut ausgebildete Mitarbeiter für die wachsenden Aufgaben zu gewinnen. Das beginne schon bei der Wahl des Ausbildungsberufs und der Qualität der Bewerberinnen und Bewerber.
Er habe der Ministerin nahegelegt, wie wichtig also eine Honoraranhebung sei. Andernfalls hätten die Apotheken »in ein paar Jahren nicht nur ein quantitatives, sondern auch ein qualitatives Problem«.