Gerade in großen Höhen und bei Schnee braucht die Haut Schutz vor UV-Strahlung. / © Getty Images/Sandy Aknine
So mancher hat die Wintersonne schon unterschätzt. In einer repräsentativen Umfrage des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW) gaben 29 Prozent der insgesamt 1000 Befragten an, im Winter schon einmal einen Sonnenbrand im Gesicht bekommen zu haben.
Wissen muss man dabei: Im Winter und auch im Frühjahr ist die Haut gegenüber der UV-Strahlung der Sonne empfindlicher als im Sommer, eben weil man ihr weniger ausgesetzt ist. Das hauteigene Schutzschild aus Pigmentzellen, sichtbar als Bräune, ist in dieser Zeit des Jahres dadurch nicht voll ausgebildet, erklärt Hautärztin Marion Moers-Carpi.
Klar ist aber auch: Die Sonne scheint im Winter kürzer und sie steht tiefer, damit trifft insgesamt deutlich weniger UV-Strahlung auf die Haut. Wie gut sollte man sich also schützen, um Sonnenbrände und auch ein erhöhtes Hautkrebsrisiko zu vermeiden? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) schreibt online: »Im Winter ist die UV-Belastung in Deutschland so gering, dass Sie für den Alltag keinen Sonnenschutz brauchen.«
Dennoch ist es eine gute Idee, sich an sonnigen Wintertagen mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen, sagt Hautärztin Moers-Carpi – vor allem,
Die Behörde gibt auch Tipps, wie guter Sonnenschutz im Gebirge genau aussieht:
Wer sich für einen Tag in der Wintersonne fertig macht, trägt am besten erst einmal eine Feuchtigkeitscreme auf, wie Moers-Carpi rät: »Eine durchfeuchtete Haut kann den Lichtschutzfaktor besser aufnehmen.« Erst dann ist die Sonnencreme dran.
Beim Eincremen checkt man besser, ob auch Nasenrücken und Ohren ausreichend Aufmerksamkeit bekommen haben. Sie gelten als »Sonnenterrassen«, die besonders gefährdet für Sonnenbrände sind.