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Rezeptabrechnung
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ARZ Haan steigert Umsatz um 15 Prozent

Die ARZ Haan AG hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 14,5 Millionen auf 109,3 Millionen Euro (plus 15 Prozent) gesteigert. Das EBITDA lag mit 30,3 Millionen Euro knapp 10 Millionen Euro über dem Niveau von 2023. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 12,4 Millionen Euro.
AutorKontaktPZ
Datum 26.06.2025  08:28 Uhr

Bei der ordentlichen Hauptversammlung in Düsseldorf berichtete der Vorstandsvorsitzende Philipp Siebelt von einem Jahr des profitablen Wachstums. »Wir haben erneut Stabilität und Dynamik bewiesen. Während die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland im dritten Jahr in Folge schwierig sind, konnten wir unseren Wachstumskurs wiederum konsequent fortsetzen.«

Wie im Jahr zuvor ist die ARZ Haan AG nach eigenen Angaben in allen drei Geschäftsfeldern gewachsen. In der Rezeptabrechnung für Apotheken betrug das Wachstum demnach 10 Prozent, bei der Belegverarbeitung für Sonstige Leistungserbringer 17 Prozent und bei den digitalen Dienstleistungen 16 Prozent. »Hier bewährt sich unser diversifiziertes Geschäftsmodell aus stabilen Ertragsbringern und erfolgreichen Wachstumsfeldern«, so Siebelt.

Dividende von 2 Euro

Die besondere Herausforderung in 2024 sei die verpflichtende Einführung des E-Rezeptes gewesen. Die Prozesse im Rechenzentrum seien innerhalb kürzester umgestellt worden, um die digitalen Rezepte zu verarbeiten.

Der Aktienkurs, der satzungsgemäß nach dem modifizierten Stuttgarter Verfahren ermittelt wird, beträgt nun 83,55 Euro (Vorjahr:79,53 Euro). Die Hauptversammlung beschloss eine Dividende in Höhe von 2 Euro je Aktie auszuschütten.

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