Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Techniker Krankenkasse
-
Apps auf Rezept deutlich teurer

Der durchschnittliche Preis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) hat sich von 2020 bis 2023 um 50 Prozent erhöht. Das zeigt der zweite DiGA-Report, den die Techniker Krankenkasse (TK), das Forschungsinstitut Vandage und die Universität Bielefeld veröffentlicht haben.
AutorKontaktPZ
Datum 26.04.2024  15:22 Uhr
Apps für die mentale Gesundheit werden am häufigsten verordnet

Apps für die mentale Gesundheit werden am häufigsten verordnet

Bis Ende 2023 lösten TK-Versicherte 106.000 Freischaltcodes für DiGA ein. Am häufigsten verschrieben wurden Apps für die mentale Gesundheit (32.384), gegen Übergewicht und Diabetes (18.594) sowie gegen Rücken- und Knieschmerzen (17.996). Mit 67,5 Prozent nutzten deutlich mehr Frauen als Männer Apps auf Rezept. Das Durchschnittsalter der DiGA-Nutzerinnen und -Nutzer lag bei 45 Jahren. 

Dabei sind die Apps dem Report zufolge noch nicht flächendeckend in den Arztpraxen angekommen. Lediglich zwölf Prozent aller Ärztinnen und Ärzte haben demnach bis Ende Juni 2023 Rezepte für DiGA ausgestellt (rund 22.200 von rund 185.000). Auf die höchste Nutzungsquote kommt Berlin mit 9,1 Freischaltcodes pro 1000 TK-Versicherten, am wenigsten verbreitet sind Apps auf Rezept im Saarland mit nur 4,8 Freischaltcodes auf 1000 Versicherte.

Mehr von Avoxa