Der FIP betont, dass die Stärkung des Berufsstands keine Option, sondern unerlässlich für den Aufbau stärkerer und zukunftsfähigerer Gesundheitssysteme ist. / © FIP
Das Thema für 2026 soll den entscheidenden Beitrag von Apothekerinnen und Apothekern zur Prävention, zum Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie zur Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems unterstreichen, erklärt der Weltapothekerverband FIP (Fédération Internationale Pharmaceutique). Der »World Pharmacists Day« findet jedes Jahr am 25. September statt und ist eingebettet in eine »World Pharmacy Week«, die auf die Rolle der Apothekerinnen und Apotheker und ihrer Assistenzberufe in der direkten Versorgung, aber auch in Wissenschaft und anderen Bereichen aufmerksam machen will.
Angesichts der sich verschärfenden globalen Gesundheitsherausforderungen ruft der Verband Regierungen, politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Krankenkassen und die Öffentlichkeit dazu auf, Apotheker durch unterstützende politische Maßnahmen, Weiterbildung und vollständige Systemintegration zu stärken.
»Apotheker zu stärken bedeutet, sie mit den Kompetenzen, der Anerkennung und den Arbeitsbedingungen auszustatten, die notwendig sind, um den sich wandelnden Gesundheitsbedürfnissen gerecht zu werden«, sagte FIP-Präsident Paul Sinclair, zur Bekanntgabe des diesjährigen Mottos. »Apotheker befinden sich in einer einzigartigen Position an der Schnittstelle zwischen Arzneimittelversorgung, wissenschaftlichen Innovationen und Patientenversorgung. Wenn sie in die Lage versetzt werden, ihr Fachwissen in vollem Umfang einzusetzen, werden Gesundheitssysteme zugänglicher, reaktionsfähiger und nachhaltiger.«
Der FIP betont, dass die Stärkung des Berufsstands keine Option, sondern unerlässlich für den Aufbau stärkerer und zukunftsfähigerer Gesundheitssysteme ist. Denn Apothekerinnen und Apotheker spielten zunehmend eine zentrale Rolle, nicht nur in der medizinischen Grundversorgung und bei der sicheren und wirksamen Anwendung von Arzneimitteln, sondern auch in Präventionsstrategien. Dies sei wichtig angesichts demografischer Veränderungen, der wachsenden Belastung durch nicht übertragbare Krankheiten, der digitalen Transformation und klimabedingter Belastungen.
Der Verband stellt auf seiner Website Material in verschiedenen Sprachen zur Verfügung (leider nicht auf Deutsch), damit Apotheken weltweit an der Kampagne teilnehmen können.