Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Geschäftsergebnisse 2025
-
Apo.com auf Platz drei der EU-Versandapotheken

Aus aktuellen Marktzahlen geht hervor, dass der sächsische Versender apo.com auf Platz drei der EU-Arzneimittelversender vorgerückt ist. Ein zentraler Treiber ist das Rezeptgeschäft mit rund 75 Prozent Wachstum im Vorjahresvergleich.
AutorKontaktPZ
Datum 19.02.2026  14:30 Uhr

Der Versender apo.com hat das Jahr 2025 mit einem vorläufigen Gesamtumsatz von 375 Millionen Euro abgeschlossen und liegt damit auf dem dritten Platz der EU-Versandapotheken, erklärte das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung. Dies ergebe einen Zuwachs von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Rezeptgeschäft sei mit rund 75 Prozent Wachstum im Vorjahresvergleich ein zentraler Wachstumstreiber. Seit der Einführung der Card-Link-Technologie zur digitalen Einlösung von E-Rezepten habe das Unternehmen seine Rezeptprozesse kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2025 führte die apo.com Group mit »E-Rezept-Express« als erste Online-Apotheke einen digitalen Einlöseweg ein, der keine vorherige App-Installation voraussetzt. 

Weitere Expansion geplant

Das Unternehmen mit knapp 450 Mitarbeitenden und Hauptsitz in Markkleeberg bei Leipzig betreibt unter anderem die Online-Apothekenmarke apodiscounter.de und die Gesundheitsplattform apo.com. Strategische Standorte für den Arzneimittelversand befinden sich im polnischen Wroclaw und im niederländischen Duiven. Im Sommer 2025 eröffnete ein neuer Apothekenniederlassung im tschechischen Brno. Mit diesem Schritt wolle die Unternehmensgruppe ihre »pharmazeutischen Servicekapazitäten« erhöhen und eröffne »neue Perspektiven für die weitere Expansion in Europa«, hieß es weiter.

Nach eigenen Angaben hat die apo.com Group ihre Kapazität für rezeptpflichtige Produkte 2025 auf bis zu 40.000 Rx-Packungen pro Tag verdoppelt. Damit sei die erste Ausbaustufe der geplanten Vervierfachung der Gesamtkapazität bis 2029 abgeschlossen. Derzeit liege der Automatisierungsgrad bei 95 Prozent, dieser soll bis 2029 auf 98,5 Prozent steigen.

Laut Oliver Scheel, CEO der apo.com Group, investiert das Unternehmen »kontinuierlich in eine automatisierte technologische Infrastruktur, eigene Software und pharmazeutisches Know-how«. 

Mehr von Avoxa