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Dr. Güldener
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Apobank baut Anteile an Rechenzentrum aus

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) will sich im Abrechnungsmarkt breiter aufstellen und baut ihre Beteiligung an der Firmengruppe Dr. Güldener weiter aus. Der Anteil am privaten Apotheken- und Ärzte-Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH (AÄA) wird um 9,9 Prozent erhöht.
AutorKontaktPZ
Datum 02.03.2026  12:45 Uhr

Abrechnungsdienstleister seien »ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden ambulanten Versorgung«, begründet die Düsseldorfer Bank ihren Schritt. Die Apobank fächert ihr Engagement mithin weiter auf und erwirbt laut einer Mitteilung jeweils 9,9 Prozent an der Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH und der Apotheken- und Ärzte-Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH (AÄA). Zudem habe sie ihre Anteile am Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum (DZR) von rund 16,2 auf 19,9 Prozent aufgestockt, teilte die Apobank mit.

Optica ist innerhalb der Dr.-Güldener‑Gruppe zuständig für Heil- und Hilfsmittelerbringer, das AÄA ist ein klassisches Abrechnungszentrum für öffentliche Apotheken. Die Firmengruppe Dr. Güldener beschäftigt laut Apobank rund 1.400 Mitarbeitende an fünf Standorten. Die drei Schwesterunternehmen Optica, AÄA und DZR kommen auf  ein jährliches Abrechnungsvolumen von rund 9 Milliarden Euro.

Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der Apobank, sieht in dem Schritt einen Mehrwert für die Versorgung. »Abrechnungsunternehmen entlasten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Zahnärzte und Apotheken von administrativen Aufgaben und tragen damit unmittelbar zur Qualität der Versorgung bei«, betont er. Die Erweiterung solle das Profil als »Bank der Gesundheit« schärfen. Über Details zur Transaktion wurde demnach Stillschweigen vereinbart.

Die Apobank ist auch an der ARZ Haan AG beteiligt und Konsortialführer im Bankenkonsortium von Noventi.

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