Amara-Tropfen: Natürlich stark bei Magen-Darm-Beschwerden |
Endlich wieder mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden – das wünschen sich viele Menschen im Frühjahr. Ein Schlüssel dazu ist für viele eine gute Verdauung. Damit Magen und Darm harmonisch arbeiten, helfen standardisierte Bitterstoff-Arzneipflanzen wie in Amara-Tropfen von Weleda. Die Kombination aus neun Heilpflanzen reguliert die Verdauung, lindert Völlegefühl und entspannt die Magenmuskulatur. So wirkt die natürliche Pflanzenkraft.
Bitterstoffe sind so unterschiedlich, wie die Pflanzen in denen sie stecken. Heilpflanzen, bei denen die Wirkung der Bitterstoffe im Vordergrund steht, werden als Amara bezeichnet. Dazu gehören reine Bitterstoffe (Amara pura bzw. tonica) wie Gelber Enzian, Tausendgüldenkraut oder Löwenzahnwurzel und aromatische Bitterstoffe mit ätherischen Ölen (Amara aromatica) wie Wermut oder Schafgarbe. Die Bitterstoffe besitzen keine einheitliche molekulare Struktur und es gibt außer dem sogenannten Bitterwert kein Merkmal, woran man die Bitter-Intensität bestimmen könnte. Ihr gemeinsamer Nenner ist der bittere Geschmack und die häufig positive Wirkung auf die Verdauung.
Bewährt für Magen und Darm
Für die Wirkstoffkombination der Amara-Tropfen von Weleda belegen präklinische Studien die verdauungsfördernde und krampflösende Wirkung bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden: Die enthaltenen Bitterstoffe beeinflussen motilitätshemmende Rezeptoren und entspannen so den Magenfundus.1, 2 Zudem steigern sie die Freisetzung von Magensäure durch die Aktivierung von Bittergeschmacksrezeptoren.3 Durch die gesteigerte Absonderung von Verdauungssekreten wie Speichel und Magensäure üben Amara-Tropfen einen anregenden Effekt auf den Darm aus. Sie können dadurch Übelkeit, Völlegefühl und Sodbrennen lindern. Krämpfe und Blähungen werden reduziert. Eine erhöhte Bildung und Abgabe von Gallensäure erleichtert zudem die Verdauung von fettem Essen.
Je nach Einnahmezeitpunkt lässt sich die Wirkung der Neun-Kräuter-Kombination sogar variieren: Möchte man den Appetit anregen? Dann sind 15 Minuten vor einer Mahlzeit ein guter Zeitpunkt, denn die Wirkung der Bitterstoffe setzt auch bei leerem Magen ein. Das kurbelt den Speichelfluss und die Produktion von Verdauungssäften an, was den Appetit steigert. Will man vor allem Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl oder Blähungen lindern, dann wirken die Bitterstoffe etwa eine Stunde nach dem Essen am besten.
Neun Pflanzen für eine gute Verdauung
In den Amara-Tropfen kombiniert Weleda neun Heilpflanzen-Extrakte mit unterschiedlichen pharmakologischen Schwerpunkten:
Gelber Enzian enthält mit Amarogentin einen der potentesten natürlichen Bitterstoffe. Die Wurzel wirkt ausgeprägt sekretagog und appetitanregend.
Wegwarte liefert Sesquiterpenlactone wie Lactucin und Lactucopikrin. Diese regen den Appetit und die Bildung von Galle an.
Tausendgüldenkraut verstärkt über Amarogentin-verwandte Bitterstoffe die Magensaftsekretion.
Löwenzahnwurzel wirkt zusätzlich choleretisch und unterstützt die Fettverdauung.
Wermut mit dem Bitterstoff Absinthin fördert unter anderem die Sekretion, harmonisiert die Motilität und wirkt karminativ.
Meisterwurz verbindet Bitterstoffe mit ätherischen Ölen und ergänzt die sekretagog-spasmolytische Wirkung.
Schafgarbe liefert Bitterstoffe und ätherische Öle mit zusätzlicher spasmolytischer Komponente.
Wacholder wirkt karminativ und unterstützt die intestinale Motilität.
Salbei ergänzt die Kombination durch antiphlogistische und spasmolytische Effekte.
Amara-Tropfen gibt es in der klassischen 50-ml-Packung und seit vergangenem Jahr auch in der günstigen 20-ml-Flasche. Letztere ist ideal für die Reiseapotheke, zum Beispiel für einen Frühlingsausflug übers Wochenende, Geschäftsreisen oder einen Urlaubs-Trip.
Die laktose- und glutenfreien Tropfen eignen sich für akute Beschwerden sowie die längerfristige Einnahme und können ab 1 Jahr eingenommen werden. Sie sind daher ideal für die Hausapotheke.
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Quellenangaben
1 Piqué-Borràs et al., Herbal Amara extract induces gastric fundus relaxation via inhibition of the M2 muscarinic receptor. Neurogastroenterology & Motility. 2025; 37:e14924. doi:10.1111/nmo.14924
2 Piqué-Borràs et al., Pharmacological activity of a herbal preparation and its individual herbal extracts on gastric motility in functional dyspepsia, UEG Week 2024 Poster Presentations. United European Gastroenterol J. 2024;12: 665-1360. Abstract n° PP0047. doi: 10.1002/ueg2.12615
3 Richter et al., Phenolic compounds of formulations used for functional dyspepsia target bitter taste receptors and stimulate mechanisms of gastric acid secretion in human parietal cells in culture. UEG Week 2023 Poster Presentations. United European Gastroenterol J. 2023;11: 535-1498. Abstract n° PP0004. doi:10.1002/ueg2.12461
Pflichtangaben
Amara-Tropfen Dilution Zusammensetzung: 10 g (= 10,4 ml) enth.: 0,15 g ethanol. Auszug aus Artemisia absinthium, Herba rec. (1:2,3) / 0,075 g ethanol. Auszug aus Centaurium erythraea, Herba rec. (1:2,3) / 0,6 g ethanol. Auszug aus Cichorium intybus, Planta tota rec. (1:2,3) / Gentiana lutea, ethanol. Decoctum Ø 0,36 g / Juniperus communis, Summitates, ethanol. Infusum Ø (HAB, V. 20) 0,05 g / Millefolii herba, ethanol. Infusum Ø (HAB, V. 20) 2,0 g / 0,15 g ethanol. Decoctum aus Peucedanum ostruthium, Rhizoma rec. (1:2,15) / Salvia officinalis, ethanol. Infusum Ø 1,0 g / Taraxacum Ø 0,32 g. Sonstige Bestandteile: Ethanol 96 %, Gereinigtes Wasser. Warnhinweis: Enthält 91 mg Alkohol (Ethanol) pro 15 Tropfen entsprechend 27 % (m/m). Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Funktionelle Störungen von Bildung und Absonderung der Verdauungssäfte; Störungen der Bewegungsabläufe von Magen und Dünndarm sowie deren Folgezustände, z.B. Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Völlegefühl nach dem Essen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Cichorium (Wegwarte) und andere Korbblütler, Schwangerschaft und Stillzeit, Säuglinge im 1. Lebensjahr. Nebenwirkungen: Selten Überempfindlichkeitsreaktionen. Weleda AG, Schwäbisch Gmünd