BioNTech bleibt verlässlicher Partner der Apotheken |
Vorbestellungen des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech sind nicht nötig
Peter Mitterhofer, Geschäftsführer Deutschland, BioNTech Europe GmbH, sprach über den Eintritt ihres COVID-19-Impfstoffs in den regulären Vertrieb und den sich daraus ergebenden Neuerungen für die Apotheken.
WL: Guten Tag, Herr Mitterhofer. Ihr COVID-19-Impfstoff wird in der Saison 2026/27 in den regulären Vertrieb übergehen und nicht mehr vom Bund bereitgestellt. Was bedeutet das konkret für Apotheken hinsichtlich des Bestellprozesses?
Peter Mitterhofer: Für die Apotheken wird es in vielerlei Hinsicht einfacher. Das Einführen unseres COVID-19-Impfstoffs in die reguläre Lieferkette bringt Veränderungen mit sich, die mit deutlich mehr Flexibilität einhergehen. So erfolgt zum Beispiel die Bestellung des Impfstoffs, der diese Saison auch erstmals als Fertigspritze verfügbar sein wird, beim pharmazeutischen Großhandel nach Bedarf. Bisher war dies nur einmal pro Woche möglich. Vorbestellungen werden zudem nicht nötig sein.
MW: Das heißt also mehr Flexibilität statt Vorbestellung?
Peter Mitterhofer: Ja, genau. Apotheken können bedarfsgerecht und flexibel bestellen. Das ist aus unserer Sicht ein klarer Vorteil – auch wirtschaftlich. Gerade in der ersten Saison des regulären Vertriebs ist es nachvollziehbar, dass es schwierig ist, den Bedarf im Voraus einzuschätzen. Uns ist es daher sehr wichtig, den Apotheken die Möglichkeit zu geben, dann zu bestellen, wenn sich die Nachfrage abzeichnet.
MW: Das spricht auch für mehr Entlastung der Apotheken.
Peter Mitterhofer: Definitiv. Wir von BioNTech möchten die Rolle der Apotheken bei Impfungen stärken und sie nicht zusätzlich belasten. Und dabei spielt Flexibilität eine wichtige Rolle, sie entlastet die Apothekenprozesse deutlich.
MW: Welchen Einfluss wird die Einführung Ihres Impfstoffs als Fertigspritze in der Impfsaison 2026/27 auf den Apothekenalltag haben?
Peter Mitterhofer: Unser Impfstoff wird für Personen ab 12 Jahren mit einer Haltbarkeit von 12 Monaten bei Kühlschranktemperatur (2 bis 8 °C) verfügbar sein1. Durch die Fertigspritze und die verbesserten Lagerbedingungen sollen sich die Termine flexibler planen lassen und die Handhabung des Impfstoffs einfacher werden.
Uns ist wichtig, die Apotheken bestmöglich zu unterstützen. Hierzu kann sowohl der kommende reguläre Vertrieb mit seinen flexibleren und vereinfachten Bestellprozessen als auch die Einführung unseres Impfstoffes als Fertigspritze einen wichtigen Beitrag leisten. Wir freuen uns darauf!
MW: Vielen Dank für das Interview.
Peter Mitterhofer: Sehr gerne. Ich danke auch.
Das Interview führte Monika Walter (MW), Apothekerin, München
Quelle
1 COMIRNATY® aktuelle Fachinformation des jeweiligen Impfstoffs
M-DE-NPR-0952