Dauerbrenner in der Beratung: Wenn auf Schnupfen Husten folgt |
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»Ich bin seit ein paar Tagen erkältet. Zuerst war es nur ein Schnupfen, aber jetzt habe ich Druck in Stirn und Wangen, meine Nase ist verstopft und ich muss ständig husten.« Solche Schilderungen sind für PTA Alltag in der Beratung und sie zeigen: Ein akuter Atemwegsinfekt betrifft meist mehr als nur die Nasenschleimhaut.
Obere und untere Atemwege als ein System
Sprachlich wird oft zwischen oberen und unteren Atemwegen unterschieden. Anatomisch und funktionell handelt es sich jedoch nicht um zwei getrennte Bereiche, sondern um eine Einheit. Gemeinsam verfügen sie über ein effizientes Selbstreinigungssystem. Auf der Schleimhaut der oberen und unteren Atemwege sitzen winzige Flimmerhärchen, die im Zuge der unspezifischen Abwehr eine entscheidende Rolle spielen: Die auch als Zilien bekannten Härchen transportieren wie ein kontinuierlich arbeitendes Förderband den Schleim samt anhaftender Fremdpartikel sowie Viren und Bakterien in Richtung Rachen. Dort wird der Schleim entweder abgehustet oder heruntergeschluckt.
Von der Nase Richtung Bronchien
Ein akuter entzündlicher Atemwegsinfekt beeinträchtigt diesen natürlichen Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege. Durch die Entzündung wird vermehrt zäher Schleim gebildet und die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen nimmt ab. Das zähe Sekret mit anhanftenden Erregern wird nicht mehr so gut abtransportiert und typische Symptome wie Husten, Schnupfen, und Druckkopfschmerzen entstehen. Zudem kann infizierter Schleim den Rachen hinunterfließen (Abb. 1). Dies wird als als Postnasal-Drip bezeichnet. Dadurch steigt das Risiko, dass Erreger auch in die unteren Atemwege gelangen und dort eine Bronchitis auslösen.
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Abb. 1: Beim Postnasal-Drip fließt infizierter Schleim über den Rachen in Richtung der Bronchien. Neben einer Nasennebenhöhlenentzündung kann es dann auch zu einer Bronchitis kommen.
Gesamte Atemwege gemeinsam behandeln
In der Beratungspraxis ist es daher sinnvoll, nicht nur einzelne Symptome wie Schnupfen oder Husten isoliert zu betrachten, sondern die oberen und unteren Atemwege gemeinsam in den Blick zu nehmen. Empfehlen Sie deshalb Ihren Kunden bei einem akuten Atemwegsinfekt GeloMyrtol® forte. Der enthaltene Wirkstoff ELOM-080, ein Spezialdestillat aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl, aktiviert die Selbstreinigung der gesamten Atemwege: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt zähen Schleim [1-4] und steigert so den Abtransport der Erreger. Die Atemwege werden spürbar befreit und einer Ausweitung des Infekts wird entgegengewirkt. Ihre Kunden behandeln so Symptome in den oberen und unteren Atemwegen gleichzeitig mit nur einem Medikament.
Weniger Beschwerden, kürzere Krankheitsdauer
In einer placebokontrollierten Multizenterstudie wurde die Wirksamkeit von GeloMyrtol® forte in der Dosierung 4 x 1 Kapsel pro Tag bei akuter viraler Nasennebenhöhlenentzündung im Vergleich zu Placebo an über 460 Patienten mit moderat bis schwer ausgeprägter Symptomatik über einen Zeitraum von zwei Wochen untersucht [5]. Bereits am vierten Tag der Behandlung trat unter GeloMyrtol® forte eine signifikant bessere Linderung der Symptome ein, mit einem Behandlungsvorsprung von mehr als einem Tag gegenüber Placebo [5]. In der zweiten Behandlungswoche vergrößerte sich der Vorsprung auf drei Tage [5] . Unter anderem stach die signifikante Besserung des postnasalen Drips hervor [5]. Vorteil für Ihre Kunden: Sie sind schneller wieder fit und das Risiko einer Infektausweitung wird reduziert.
Ergänzend zur Arzneimittelempfehlung weisen Sie gerne auf allgemeine Maßnahmen hin: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiges Lüften sowie die Einnahme der letzten Kapsel GeloMyrtol® forte vor dem Schlafengehen, um die nächtliche Erholung zu verbessern.
Um Symptome wie Schnupfen oder Husten zu lindern und die Atemwege zu befreien, empfehlen Sie Ihren Kunden bei Sinusitis und Bronchitis GeloMyrtol® forte. Das Spezialdestillat aktiviert die natürliche Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen und verkürzt die Krankheitsdauer. Die spürbare Wirkung trägt zu einer guten Compliance und hohen Kundenzufriedenheit bei.
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[1] App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53.
[2] Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
[3] Begrow F et al. Advances in Therapy. 2012;29(4):350–358.
[4] Lai Y et al. Am J Rhinol Allergy. 2014;28(3):244–248.
[5] Pfaar et al. Laryngoscope. 2023 Jul; 133(7):1576–1583.
Pflichttext
GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)