Gehen oft Hand in Hand: Husten, Schnupfen, Druckkopfschmerz |
Akute Atemwegsinfekte wie Sinusitis und Bronchitis gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in der Apotheke. Schnupfen, verstopfte Nase, Druckgefühl in Stirn und Wangen sowie Husten treten dabei häufig gemeinsam auf. Für eine kompetente Beratung ist es wichtig, die Zusammenhänge zwischen oberen und unteren Atemwegen zu kennen und verständlich zu erklären.
Jeden Tag atmet der Mensch zwischen 10.000 und 20.000 Liter Luft ein und aus [1]. Mit dieser täglichen Atemluft gelangt lebensnotwendiger Sauerstoff über die oberen Atemwege und die Luftröhre in die Bronchien und schließlich in die Lungenbläschen, die Alveolen. Neben dem Sauerstoff kommen aber auch Fremdpartikel wie Staub, Pollen sowie Bakterien und Viren in den Atemtrakt. In der Erkältungszeit werden so im Schnitt in einer Stunde rund 10 000 Bakterien und 100 000 Viren eingeatmet [1]. Im Normalfall ist das kein Problem für die Atemwege, denn sie verfügen über einen ausgeklügelten Mechanismus zur Reinigung.
Von der Nase bis zur Lunge: Die oberen und unteren Atemwege bilden eine funktionelle Einheit und verfügen über ein effizientes Selbstreinigungssystem, mit dem es die Fremdpartikel wie Krankheitserreger aus den Atemwegen entfernt. Dieser natürliche Mechanismus wird als mukoziliäre Clearance (MCC) bezeichnet. Dafür produzieren die in der Schleimhaut befindlichen Becherzellen und die daruntergelegenen submukösen Drüsen kontinuierlich Schleim (Mukus), der sich auf die Schleimhaut legt. Der Schleim in den Atemwegen besteht aus zwei Schichten: einer dünnflüssigen Solphase, in der sich die Flimmerhärchen (Zilien) bewegen, und einer zähflüssigen Gelphase, an der Fremdpartikel haften bleiben. Durch die koordinierte Bewegung der Zilien wird der Schleim mitsamt der Fremdpartikel in Richtung Rachen abtransportiert. Anschließend wird der Schleim geschluckt oder abgehustet. Deshalb ist es im gesunden Zustand unproblematisch, wenn mit der Atemluft Fremdpartikel und auch Erreger eingeatmet werden.
Bei einem akuten Infekt – oft beginnend im Nasen-Rachen-Raum – wird der natürliche Selbstreinigungsmechanismus beeinträchtigt. Die Schleimhaut ist entzündet, der Schleim wird zähflüssiger und kann nicht mehr effektiv abtransportiert werden. Dies führt zu einer verstopften Nase, Druckgefühl in den Nasennebenhöhlen und erschwerter Atmung, besonders im Liegen.
Der Husten stellt in diesem Zusammenhang eine wichtige Schutzreaktion des Körpers dar. Durch ihn wird versucht, den fehlenden Schleimtransport durch die geschädigte mukoziliäre Clearance zu kompensieren. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass mit Erregern belasteter Schleim aus den oberen Atemwegen in Richtung Bronchien gelangt. Dadurch kann sich der Infekt auf die unteren Atemwege ausweiten.
In der Beratungspraxis ist es daher sinnvoll, nicht nur einzelne Symptome wie Schnupfen oder Husten isoliert zu betrachten, sondern den gesamten Atemtrakt in den Blick zu nehmen. Eine Therapie für die gesamten Atemwege trägt dazu bei, den Schleim zu verflüssigen, den Abtransport zu fördern und die natürliche Selbstreinigung der Atemwege wiederherzustellen, sowohl in den oberen als auch den unteren Atemwegen.
Setzen Sie deshalb in der Therapie auf GeloMyrtol® forte. Das enthaltene Spezialdestillat aktiviert die Selbstreinigung der Atemwege: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt zähen Schleim und steigert so den Abtransport schädlicher Erreger [2-5]. Die Atemwege werden spürbar befreit, einer Ausweitung des Infekts wird entgegengewirkt. Ihre Kunden behandeln so Symptome in den oberen und unteren Atemwegen mit nur einem Medikament.
Ergänzend zur Arzneimittelempfehlung weisen Sie gerne auf allgemeine Maßnahmen hin: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiges Lüften sowie die Einnahme der letzten Kapsel GeloMyrtol® forte am Abend, um die nächtliche Erholung zu verbessern.
Um Symptome wie Schnupfen und Husten zu lindern und die Atemwege zu befreien, empfehlen Sie Ihren Kunden GeloMyrtol® forte. Das Spezialdestillat aktiviert die natürliche Selbstreinigung, bessert Beschwerden in den gesamten Atemwegen und verkürzt die Krankheitsdauer. Die spürbare Wirkung trägt zu einer guten Compliance und hohen Kundenzufriedenheit bei.
[1] www.elsevier.com/de-de/connect/pflege/zahlen-zur-lunge (zuletzt aufgerufen am
10.01.2026)
[2] App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53.
[3] Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
[4] Begrow F, et al. Advances in Therapy. 2012;29(4):350–358.
[5] Lai Y, et al. Am J Rhinol Allergy. 2014;28(3):244–248.
Pflichttext
GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)