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Drei Tipps für Eltern
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ADHS akzeptieren und richtig damit umgehen

ADHS stellt Eltern vor Herausforderungen – oft liegt der Fokus dabei darauf, was nicht so klappt wie bei anderen. Warum eine andere Perspektive ADHS-Kindern guttut und wie man sie gemeinsam umsetzt.
AutorKontaktdpa
Datum 26.08.2025  14:00 Uhr

3. Fehler erwarten und verzeihen

»Auch ich habe als Vater Fehler gemacht – obwohl ich Experte bin«, berichtet Barkley. Perfekte Eltern gebe es nicht. Viel wichtiger sei, mit den eigenen Fehlern umgehen zu können und mit denen des Kindes. Eltern sollten lernen, sich selbst zu vergeben, wenn sie im stressigen Alltag falsch reagieren. Und genauso wichtig ist es, dem Kind Fehler zuzugestehen.

»Es wird wahrscheinlich mehr Fehler machen als ein durchschnittliches neurotypisches Kind«, so Barkley. »Vermeiden Sie es, seine Fehler moralisch oder wertend zu beurteilen, und erkennen Sie an, dass dies einfach Teil der Störung ist. Begegnen Sie seinen Missgeschicken stattdessen mit Mitgefühl und zeigen Sie ihm, was es bedeutet, beim nächsten Mal alles richtig machen zu wollen.«

Entscheidend ist, aus Fehlern zu lernen und die Beziehung wieder zu stärken, etwa durch gemeinsame Rituale oder liebevolle Erinnerungen an die schönen Seiten des Zusammenlebens.

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