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Vergütung
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Adexa: Zehn Prozent Gehaltsplus durch Personalzulage

Die Verhandlungslösung zum Honorar soll kommen. Mehr Geld müsse sich dann auch bei den Apothekenteams bemerkbar machen, fordert die Apothekengewerkschaft Adexa. Zehn Prozent mehr Gehalt seien nötig – mit Hilfe einer inflationsabhängigen Personalzulage.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 22.10.2025  12:00 Uhr
May: Reform ist »wichtiger, aber unvollständiger Schritt«

May: Reform ist »wichtiger, aber unvollständiger Schritt«

Laut BMG-Entwurf sollen PTA für die zeitweise Vertretungsbefugnis weiterqualifiziert werden, das Curriculum soll in den Händen der Bundesapothekerkammer (BAK) bleiben. Diese Weiterbildung will die Adexa  vergütet wissen. Denn: »Weiterbildung gehört zur Arbeitszeit, und die Kosten dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden.« Daher fordere man, dass Weiterbildung als Teil der Arbeitszeit inklusive Kostenübernahme festgeschrieben werde.

Auch für die geplanten erweiterten pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) müsse sichergestellt sein, dass die Beschäftigten ausreichend Zeit und Weiterqualifikation bekämen. »Ohne flächendeckende Fortbildungsstrategie besteht die Gefahr, dass zusätzliche Leistungen einfach ›on top‹ geleistet werden müssen.« Hier fordert die Gewerkschaft verbindlichen Personalschlüssel. 

Insgesamt müsse die Reform stärker darauf abzielen, die Arbeitsrealität der Apothekenteams zu verbessern, fordert May. Er halte die Pläne insofern für »einen wichtigen, aber unvollständigen Schritt«. Die Reform setze bei Strukturen an, nicht bei den Menschen, die diese Strukturen tragen.

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