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Bundesgesundheitsministerium 
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Absage für »Teilzeit-Krankschreibung«

Sollte mehr Flexibilität ermöglicht werden, wenn Beschäftigte sich krankmelden? Der Präsident der Bundesärztekammer schlägt »Teilzeit-Krankschreibungen« vor. Das Gesundheitsministerium will vorerst nicht in dieser Richtung aktiv werden.
AutorKontaktdpa
Datum 01.11.2024  15:30 Uhr

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Überlegungen zu »Teilzeit-Krankschreibungen« für einige Stunden am Tag eine Absage erteilt. Das sei kein Plan, den das Ministerium verfolge, sagte ein Sprecher in Berlin.

Die Debatte um flexiblere Regelungen zur Arbeitsunfähigkeit angesichts der Digitalisierung und häufigerem Arbeiten aus dem Homeoffice war zuletzt wieder neu entbrannt. Ärztepräsident Klaus Reinhardt hatte sich offen für »eine praktikable Form von Teilzeit-Krankschreibung für einige Stunden täglich« gezeigt. So solle etwa bei Bagatellinfekten der direkte Kontakt mit Kollegen im Büro vermieden werden.

»In solchen Fällen bietet das Arbeiten im Homeoffice aber unter Umständen die Möglichkeit, im begrenzten Umfang berufliche Aufgaben wahrzunehmen und sich dennoch zu erholen«, erklärte Reinhardt.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnte solche Ideen ab.

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