Krebserkrankungen und ihre Behandlung gehen häufig mit einem ungewollten, starken Gewichtsverlust einher. Möglich ist jedoch auch das Gegenteil. Eine ungewollte Gewichtszunahme kann unter anderem bei Brust- und Prostatakrebs auftreten. Auch bestimmte Therapien können eine Zunahme begünstigen, etwa eine antihormonelle Behandlung. Gleichzeitig kann eine Fatigue dazu führen, dass es Betroffenen schwerfällt, sich zu bewegen. Gesunde Portionen vorzukochen und einzufrieren, kann in diesem Fall die Umsetzung erleichtern.
Grundsätzlich gehören genügend Eiweiß, gesunde Fette, viel Gemüse und regelmäßig Obst sowie ausreichende Trinkmengen auf den Speiseplan. Informationen und Rezepte – auch bei ungewollter Gewichtszunahme – gibt es unter anderem auf www.was-essen-bei-krebs.de.
Für jede Gewichtskontrolle gilt: Bewegung gehört dazu, um die Muskelmasse zu erhalten. Patienten, die bisher wenig sportlich aktiv waren und/oder an schwerwiegenden Erkrankungen leiden, sollten mit einem Arzt besprechen, wie sie sinnvoll und sicher starten können. Und: Auch ausreichend Schlaf und Entspannung können zur Gewichtsreduktion beitragen, indem sie den Einfluss von Stresshormonen reduzieren.