In einer gemeinsamen Videobotschaft hat der ABDA-Vorstand die Apothekenteams aufgerufen, sich an den Apothekenprotesten zu beteiligen. Am 23. März sollen bundesweit Apotheken geschlossen bleiben und es gibt vier regionale Kundgebungen.
Am 23. März wollen wir deutschlandweit für eine faire Vergütung der Apotheken protestieren. Kommen Sie nach Düsseldorf, München, Berlin oder Hannover und schließen Sie sich den Demonstrationen und Kundgebungen an.
ABDA-Präsident Thomas Preis
Unsere Leistungen brauchen eine faire und verlässliche Vergütung. Das muss die Politik jetzt verstehen. Lassen Sie uns gemeinsam aus den Proteststätten und den Apotheken heraus ein starkes Zeichen an die Politik senden.
Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer
Unterstützen Sie uns, schließen Sie Ihre Apotheken und kommen Sie mit Ihren Apothekenteams zu den Kundgebungen und Demonstrationen in Berlin, München, Düsseldorf und Hannover.
Anke Rüdinger, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands
Seit 2013 sind unsere Kosten um mehr als 65 Prozent gestiegen, beim Holger ist nichts passiert. Diesen Missstand müssen wir am 23. März deutlich ansprechen. Schließen Sie Ihre Apotheken.
Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands
Apotheken und ihre Teams sind zentral in der Gesundheitsversorgung von heute und von morgen. Wenn wir diesem Anspruch gerecht werden wollen, sichtbar und laut, dann sind wir alle am 23. März in Berlin, Düsseldorf, Hannover oder München.
ABDA-Vizepräsidentin Ina Lucas
Als Angestelltenvertreterin im Abda-Vorstand rufe ich vor allem die Apothekenteams auf, sich am Apothekenprotesttag am 23. März zu beteiligen. Es geht um unsere aller Zukunft. Es geht um unsere Arbeitsplätze und es geht auch um unsere Honorierung.
Silke Laubscher, Angestellten-Vertreterin im ABDA-Vorstand
Apotheken sollen zeitweise ohne Apotheker geführt werden. Das schwächt unseren heilberuflichen Kern. Wir sind für viele Menschen der erste Ratgeber und die letzte Instanz vor der Anwendung eines Arzneimittels. Zweigapotheken sollen massiv erleichtert werden. Das klingt nach mehr Versorgung, kann aber das Gegenteil sein. Wenn wir jetzt nicht laut werden, wird sich genau das durchsetzen. Deshalb ist der 23. März so wichtig. Deshalb müssen wir sichtbar sein. Jetzt ist der Moment, gemeinsam ein klares Signal zu senden.
Franziska Scharpf, Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer