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PZ Nachgefragt
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ABDA-Präsidentin im Videointerview

Ein Apotheken-Reformgesetz (ApoRG), in dem die »Apotheke ohne Apotheker« verankert ist, kommt für ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening unter keinen Umständen infrage. Das machte sie im Interview mit PZ-Chefredakteur Alexander Müller deutlich.
AutorKontaktPZ
Datum 11.10.2024  18:32 Uhr

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Mittwoch beim Deutschen Apothekertag in München verlauten lassen, eventuell mit einem neuen Vorschlag für das Apotheken-Reformgesetz (ApoRG) auf die Apothekerschaft zuzukommen. Was Overwiening von einer solchen Reform erwartet und mit welchen Vorschlägen sie selbst an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) herantreten will, wollte PZ-Chefredakteur Müller von der ABDA-Präsidentin wissen.

»Apotheke ohne Apotheker darf nicht sein«, betonte sie wiederholt und machte deutlich: Solange dies im Gesetzentwurf verankert ist, bestehe keine Basis für Vorschläge seitens der Apothekerschaft. »Apotheke ohne Apotheker bedeutet, dass die Apotheke vor Ort und der Beruf des Apothekers und der Apothekerin abgeschafft werden.« Sie fordert mehr Offenheit im BMG für die Vorschläge aus dem Berufsstand selbst.

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