| Daniela Hüttemann |
| 13.01.2026 16:20 Uhr |
Professor Dr. David Nutt, Neuropsychopharmakologe vom Imperial College London, und Vorsitzender des Komitees für Drogenforschung, Vereinigtes Königreich, sieht es pragmatisch und befürwortet, den Konsumierenden etwas Konkretes an die Hand zu geben. Er spricht sich dabei auch für einen regulierten Cannabismarkt mit klarer Produktqualität aus, sodass auch nachvollziehbar ist, wie viele Units man konsumiert.
»Außerdem ist es für Nutzende von verschriebenem medizinischem Cannabis wichtig zu wissen, dass diese Produkte aufgrund ihrer Beschaffenheit (erheblicher Cannabidiol-Gehalt), ihrer Verabreichungsform (Öle) und der Art ihrer Verwendung (das heißt nicht zum Erreichen eines Rausches) ein geringeres Suchtpotenzial aufweisen«, betont Nutt.