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Krankenkassen
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630 Millionen Euro für Prävention

Rund 630 Millionen Euro haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr für Prävention und zur Gesundheitsförderung ausgegeben. Das geht aus dem Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst Bund hervor.
AutorKontaktPZ
Datum 29.11.2024  15:58 Uhr

Damit haben die Gesamtausgaben der Krankenkassen in diesem Bereich das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 erreicht. Während der Pandemie waren die Zahlen deutlich zurückgegangen. Doch 2023 wurden 11 Prozent mehr Beschäftigte durch präventive Maßnahmen in ihrem Unternehmen erreicht als im Vorjahr. Bei den Kursangebote konnten die Kassen sogar einen Zuwachs von 25 Prozent verzeichnen, etwa zu den Themen Bewegungsförderung, Stressbewältigung, Ernährung und Suchtmittelreduktion.

Durchwachsen ist die Bilanz bei den Maßnahmen in Kindertagesstätten, Schulen und Kommunen: Zwar war die Zahl der dokumentierten Aktivitäten leicht erhöht, damit wurden aber 7 Prozent weniger Menschen erreicht.

Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, freute sich über die insgesamt gestiegenen Zahlen. Sie fordert von der nächsten Bundesregierung gleichwohl bessere Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung und Prävention. Die Kassen sprechen von einem »Health in All Policies-Ansatz«.

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