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PTA-Schulgeld: Schrittweise Abschaffung ab Herbst in NRW

 

Im Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, das Schulgeld für medizinische Ausbildungsberufe wie PTA, Physiotherapeuten oder Logopäden abzuschaffen. Details zur Umsetzung fehlen allerdings bislang. Nordrhein-Westfalen legt nun vor. «Wir werden unser Versprechen, einen erheblichen Schritt in die Schulgeldfreiheit einzuleiten, noch im Herbst umsetzen», sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)  am Freitag der Tageszeitung «Neue Westfälische». Ziel sei es  dabei auch, dass die Schüler, die bereits in Ausbildung sind, von diesen Leistungen profitieren.  In welchen Schritten genau die Schulgeld-Abschaffung stattfinden soll, wurde nicht berichtet.


Der Apothekerverband Westfalen-Lippe  (AVWL) begrüßte Laumanns Ankündigung. Der Minister halte sein Versprechen, das er auch gegenüber dem Verband gegeben hatte. «Für diese politische Verlässlichkeit sind wir ihm dankbar», so AVWL-Chef Klaus Michels. Es sei anerkennenswert, dass Nordrhein-Westfalen bei der Ausbildung in den Gesundheitsberufen in Vorleistung gehe, bis auf Bundesebene eine Lösung gefunden sei. Durch die angekündigte Maßnahme Laumanns werde die flächendeckende 24-Stunden-Versorgung der Bevölkerung durch die örtlichen Apotheken gestärkt.


Das Bundesland hatte 2013 die Förderung der PTA-Ausbildung komplett eingestellt. Daraufhin musste das Schulgeld auf rund 300 Euro pro Monat erhöht werden, aber auch Verband und Kammer sprangen ein. (dh)

 

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27.08.2018 l PZ

Foto: Fotolia/Volker Witt