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Depression: Kein Zusammenhang mit Verhütungssmitteln

 

Hormonelle Kontrazeptiva stehen unter Verdacht, Depressionen auszulösen. Einen Zusammenhang zwischen Progesteronen und Depressionen konnten jetzt US-Forscher der Ohio State University nicht bestätigen. Für eine Metaanalyse fassten sie Daten von 26 Studien zusammen,  in denen eine potenzielle Kausalität  untersucht worden war. Darin wurden sowohl orale Mono- und Kombipräparate als auch Depotspritzen und Spiralen untersucht. Dabei ließ sich jedoch keine entsprechende Assoziation mit Depressionen finden, schreiben sie im Fachjournal «Contraception». Das galt auch für Jugendliche, Frauen im Wochenbett sowie Frauen mit vorangegangenen depressiven Episoden.

«Viele Frauen fürchten sich vor einer Depression, wenn sie mit einer hormonellen Verhütungsmethode beginnen, insbesondere wenn diese Progesteron enthalte», so Hauptautor Dr. Brett Worly in einer begleitenden Pressemitteilung. Diese Bedenken seien jedoch bei den meisten Frauen unbegründet. «Sie sollten wissen, dass sie eine sichere Wahl treffen», so Worly. (dh)

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27.02.2018 l PZ

Foto: Fotolia/Africa Studio