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Arixtra: Fertigspritzen mit geringem Defekt

 

Einige Fertigspritzen des Präparats Arixtra® haben zurzeit einen geringfügigen Defekt der Gummi-Nadelschutzhülle. Diese löst sich beim Abziehen der Nadelschutz-Kappe vom äußeren, festen Teil und verbleibt mit der Halterung an der Spritze. Wenn das der Fall ist, soll die Gummihülle separat von der Nadel abgezogen werden. Die Spritze ist dann anwendungsfertig. Darauf weist Arixtra-Hersteller Aspen in einem Informationsbrief hin.

 

Der Defekt betrifft mehrere Chargen der Stärken 2,5 mg/0,5 ml, 5 mg/0,4 ml und 7,5/0,6 ml. Diese waren zwischenzeitlich unter Quarantäne gestellt worden, sodass es zu einem Lieferengpass gekommen war. Da der Defekt jedoch weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit der Fertigspritzen gefährdet, wurden die betroffenen Chargen freigegeben. Der Lieferengpass wird sich daher vermutlich bald auflösen.

 

Arixtra enthält den Gerinnungshemmer Fondaparinux-Natrium und wird unter anderem zur Thromboseprophylaxe bei Operationen und zur Behandlung von Venenthrombosen, Lungenembolie und instabiler Angina pectoris eingesetzt. Die Anwendung erfolgt subkutan, in der Regel in eine angehobene Bauchfalte. (am)

 

Zum Informationsbrief mit genauen Instruktionen des Herstellers (PDF, externer Link)

 

14.07.2017 l PZ

Foto: Fotolia/Vege