Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Novartis will Alcon loswerden

 

Der Schweizer Pharmahersteller Novartis will seine schwächelnde Augenheilkunde-Tochter Alcon loswerden. Das gab Konzernchef Joe Jimenez vergangene Woche bekannt. Novartis werde den Hersteller von Kontaktlinsen und chirurgischen Instrumenten entweder durch ein sogenanntes Spinn-off aus dem Unternehmen auslagern oder gleich ganz verkaufen, erklärte er.

 

Novartis hatte Alcon 2011 für rund 51 Milliarden US-Dollar erworben. Das Unternehmen war jedoch nie so stark gewachsen wie erhofft und hatte dem Mutterkonzern in den vergangenen Jahren mehrfach die Gewinnzahlen vermiest. 2016 hatte Novartis seiner Tochter deshalb einen Führungswechsel verordnet und den früheren Hospira-Chef Mike Ball anstelle von Jeff George an die Spitze gesetzt. Dieser Wechsel sowie weitere interne Umstrukturierungen hatten den Erfolg von Alpron jedoch nicht ankurbeln können. (ap)

 

30.01.2017 l PZ

Foto: Fotolia/stockWERK