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Trotz Russland-Krise: Stada erhöht Dividende

 

Der Pharmakonzern Stada schüttet trotz spürbarer Belastungen im Russlandgeschäft mehr Geld an seine Aktionäre aus. Die Dividende für 2015 soll im Vergleich zum Vorjahr von 66 auf 70 Cent je Aktie steigen, wie das im MDax notierte Unternehmen heute in Bad Vilbel bei Frankfurt mitteilte. Mit dem Vorschlag reagiert der Vorstand auf einen kräftig gestiegenen Nettogewinn. Ein Jahr zuvor hatte das Ergebnis allerdings auch unter hohen Abschreibungen gelitten. Für das erste Quartal geht der Vorstand von einer «etwas gedämpfteren Entwicklung» aus.

 

Im abgelaufenen Jahr machte sich die Krise in Russland und anderen Ländern Osteuropas bei dem Unternehmen deutlich bemerkbar: Zwar stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 3 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) ging jedoch um 10 Prozent zurück. Dabei hätten sich die Schwäche des russischen Rubel und anderer Währungen der Region negativ ausgewirkt, hieß es. Unter dem Strich verdiente Stada mit 110 Millionen Euro 71 Prozent mehr als im Vorjahr, da sich die hohen Abschreibungen von 2014 nicht wiederholten.

 

29.02.2016 l dpa

Foto: Fotolia/Moon