Klinik-Apotheken: Nur noch in jedem fünften Krankenhaus |

Nur ein Fünftel der knapp 2000 deutschen Krankenhäuser betreibt noch eine eigene Apotheke. Das geht aus einer heute veröffentlichten Erhebung des Statistischen Bundesamts (Destatis) für 2013 anlässlich des Tages der Apotheke am 18. Juni hervor. 100 der insgesamt 393 Klinik-Apotheken dienen demnach ausschließlich zur Selbstversorgung, die übrigen versorgen nicht nur das eigene Haus mit Medikamenten, sondern auch andere Krankenhäuser. 2003 kamen noch 502 Apotheken auf rund 2200 Kliniken. Als Grund für den Rückgang nannten die Statistiker in Wiesbaden Fusionen und Schließungen.
Zum Apothekenpersonal in den Krankenhäusern zählen laut Destatis insgesamt 6.791 Beschäftigte, darunter 1.912 Apothekerinnen und Apotheker sowie 2.501 pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten. 67,2 % der Apotheker und 95,8 % der pharmazeutisch-technischen Assistenten waren Frauen.
16.06.2015 l PZ/dpa
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