Stada: Weniger Stellen trotz guter Prognosen |

Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Stada Arzneimittel AG hat der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff für das Geschäftsjahr 2012 einen weiteren Umsatzanstieg angekündigt. Es sei mit einem Plus im hohen einstelligen Prozentbereich zu rechnen. Bis 2014 will der Konzern nach eigener Aussage einen Umsatz von 2,15 Milliarden Euro erwirtschaften. Der Gewinn soll bei 215 Millionen Euro liegen.
Die positive Prognose konnte das Unternehmen unter anderem deshalb stellen, weil ein weiterer Stellenabbau geplant ist. Laut einer dpa-Meldung kann Stada jene 800 Vollzeitstellen, die das Unternehmen eigentlich bis 2013 einstreichen wollte, schon in diesem Jahr kürzen. Gelingt der Plan, hätte Stada seit dem Jahr 2010 jeden zehnten Mitarbeiter eingespart. Auch wurden Teile der Produktion ins günstigere Ausland verlagert.
Für das abgeschlossene Geschäftsjahr kündigte das Unternehmen seinen Aktionären eine Dividende von 0,37 Euro pro Aktie an – hier gab es keine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr. (ah)
30.05.2012 l PZ
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